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Damit eine Betriebsvereinbarung genehmigt werden kann, muss Fair Work Australia davon überzeugt sein, dass die Gruppe der Mitarbeiter, die unter die Vereinbarung fallen sollen, fair gewählt ist (der Fair Chosen Test). Wenn eine Betriebsvereinbarung nicht alle Arbeitnehmer des Arbeitgebers abdeckt, muss die FWA « berücksichtigen », ob die gewählte Gruppe von Arbeitnehmern bei der Anwendung des Fair Chosen Test geographisch, operativ oder organisatorisch verschieden ist. Da eine Vereinbarung mit einer Opt-out-Klausel nicht alle Mitarbeiter abdeckt, wird der Fair Chosen Test eingeschaltet. Schließlich bleiben die Auswirkungen der Entscheidung « Full Bench » und/oder der gesetzlich vorgeschriebenen Ergebnisse des Vorschlags des Überprüfungsgremiums über « teilweise Opt-out »-Klauseln (d. h. wo ein Arbeitnehmer sich entscheiden kann, nur einige der Klauseln in der Unternehmensvereinbarung zu deaktivieren) offen. Zu den Änderungen, die Neuseelands Arbeitsverhältnisse effektiv bis in die 1970er Jahre zurückziehen werden, gehört eine Verschärfung der Vorschriften über Mehrarbeitgeber-Tarifverträge, die die Arbeitgeber effektiv dazu zwingen werden, in die Mecas einzusteigen, ob sie einen wollen oder nicht. Aber die von der Regierung vorgeschlagenen neuen Rechtsvorschriften werden den Unternehmen das Recht auf Opt-out nehmen, weil die neuen Vorschriften besagen, dass ein Unternehmen, sobald es einer Meca beitreten soll, als verhandlungsbereit gilt und es obligatorisch sein wird, eine Einigung mit der betreffenden Gewerkschaft zu erzielen. Die Ablehnung von Opt-out-Klauseln durch die FWA schränkt die Flexibilität, die sie den Parteien einer Betriebsvereinbarung hätten bieten können, erheblich ein. Das Krankengeldgesetz sieht vor, dass der Arbeitgeber einem Arbeitnehmer, der krankgeschrieben ist, während der ersten zwei Krankheitswochen Krankengeld zahlt. Die ersten 20 Prozent der durchschnittlichen wochenlangen Arbeitszeit der Krankheit sind eine sogenannte Wartezeit, in der keine Leistung gezahlt wird. Nach dieser Wartezeit bis zum 14.

Tag beträgt das Krankengeld 80 Prozent des Gehalts des Arbeitnehmers. Ab dem 15. Krankheitstag wird das Krankengeld vom staatlichen Sozialversicherungssystem und nicht vom Arbeitgeber gezahlt. Diese Leistung ist gedeckelt und liegt oft unter dem krankenentgelt des Arbeitgebers. Viele Tarifverträge sehen zusätzliche Leistungen vor, die der Arbeitgeber im Krankheitsfall zahlt. Die Tarifverträge, die der schwedische Arbeitgeberverband für Industrie und Chemie an alle gebunden hat, sehen solche zusätzlichen Leistungen vor. Streitigkeiten über gewerkschaftsfremde Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, die keine Tarifverträge abgeschlossen haben, werden vom Amtsgericht als erstinstanzliches Gericht verhandelt und danach als zweites und letztes Gericht beim Arbeitsgericht angerufen. Dies gilt auch für einzelne Arbeitgeber oder Arbeitnehmer, die zwar einer Organisation angehören, die einen Tarifvertrag abgeschlossen hat, ihren Fall jedoch ohne die Unterstützung ihrer Organisation weiterverfolgen möchten.