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Das geltende Mehrwertsteuergesetz besagt, dass der Dienstleistungserbringer die Mehrwertsteuer an das Finanzamt zu entrichten hat. Der Leistungsempfänger kann wiederum die als Vorsteuer entrichtete Mehrwertsteuer geltend machen (wenn der Leistungsempfänger selbst Unternehmer ist). Wird die Steuerschuld hingegen rückgängig gemacht, wird die Steuerschuld für bestimmte Dienstleistungen auf den Empfänger übertragen. Auch wenn dies für Laien im Steuerrecht zunächst etwas kompliziert klingen mag, bringt diese Bestimmung auch Vorteile mit sich. Vereinfacht funktioniert das Ganze wie folgt: Es gibt besondere Anforderungen an das Reverse-Charge-Verfahren für Bauarbeiten: Haben Sie auch mit den administrativen Hürden grenzüberschreitender B2B-Dienste zu kämpfen? Durch die Zusammenarbeit mit subauftrag.com erhalten Sie eine umfassende und kompetente Beratung! Hier erfahren Sie mehr über unsere Vorteile: Reverse Charge: Der Leistungsempfänger schuldet die Mehrwertsteuer Normalerweise: Der ausführende Unternehmer schuldet dem Finanzamt Mehrwertsteuer . . . Die Auflösung der Steuerschuld ist in den Bestimmungen des UStG nr. 13b geregelt, wonach die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergeht, wenn dies im Sinne des Mehrwertsteuergesetzes liegt. Bei Reverse Charge handelt es sich um eine Sonderregelung im Umsatzsteuergesetz, nach der nicht der Dienstleister, sondern der Leistungsempfänger die Mehrwertsteuer entrichten muss. Wenn Sie sich schon eine Weile gefragt haben, worum es bei dieser Sonderverordnung genau geht, dann sollten Sie diesen Posten nicht verpassen.

. Die Umkehrung der Steuerschuld sollte in erster Linie der Vereinfachung des Steuerverfahrens dienen, aber auch der Bekämpfung von Mehrwertsteuerbetrug, wie dem sogenannten Karussellbetrug. Karussellbetrug beinhaltet die Verwendung grenzüberschreitender Lieferungen, die für den Zahler steuerfrei sind. Experten gehen davon aus, dass sie jedes Jahr Milliarden Euro verlieren wird, die letztlich von den Steuerzahlern bezahlt werden müssen.